Zukunftswerkstatt der IHK: Fachkräftemangel und Bildung 4.0

Die IHK hatte am vergangenen Freitag (28. Mai 2017) als einer der zentralen Netzwerkknoten der Region zu einem Workshop zu den Themen „Fachkräftemangel“ und „Bildung 4.0“ wichtige Akteure aus Nordhessen eingeladen. Es war für die Veranstalter, aber auch für viele Teilnehmer, eine neue Erfahrung und ein Experiment: Anstatt einer der üblichen Vortragsreihen durchzuführen, bei der die Teilnehmer eher passiv den Referenten zuhören, wurden die Themen in Form einer Zukunftswerkstatt aktiv durch die Teilnehmer bearbeitet. Runde für Runde wurde diskutiert, ausgetauscht, sich auf den neuesten Stand gebracht, notiert, skizziert und immer wieder viel gelacht. Es war eine tolle, produktive Atmosphäre im Raum.

Freude am LernenEs waren über 30 Vertreter von lokalen Unternehmen (u.a. B. Braun, Volkswagen, Continental, Starke&Reichert, …), Arbeitsämtern, Arbeitgebervertreter, Gewerkschaften, Handwerkskammer, Schule, eine Vertreterin vom Land Hessen und einige weitere Institutionen (u.a. RKW, Regionalmanagement …) beim Workshop dabei. Eine tolle Mischung, um sich über die Relevanz der beiden Themen für die Region Nordhessen auszutauschen.

Die Vorbereitung und die Moderation der Zukunftswerkstatt erfolgte gemeinsam durch Julia Heimeier und durch mich.

Die Zukunftswerkstatt war ein voller Erfolg für alle beteiligten: Wir haben uns gemeinsam mit den Verantwortlichen und den Gastgebern der IHK, Dr. Roswitha Wöllenstein und Walter Ruß, sehr über die durchweg positiven Rückmeldungen der Teilnehmer gefreut. Am Ende des Tages blickten wir auf einen sehr intensiven Workshop zurück.

Status Quo der Bildung 4.0Im Herbst geht es weiter

Das Signal der Runde war sehr deutlich: Mehr „Tun“, mehr Unternehmen in die Runde aufnehmen, mehr Best Practices und mehr Vernetzung. Aber auch, dass Nordhessen viel zum Vorzeigen hat, an vielen Ecken bereits aktiv an den Herausforderungen gearbeitet wird und man miteinander die Region stärken möchte. Das heißt, es muss noch stärkere Netzwerke geben, noch mehr kommuniziert werden und gemeinsam an der Gestaltung der Zukunft gearbeitet werden.

Nach der Sommerpause geht es weiter mit den jeweiligen Folgeworkshops zu den Themen „Fachkräftemangel“ (Julia Heimeier) und dem von mir betreutem Thema „Bildung 4.0

Themen für Bildung 4.0

Die Aufgaben für die „Bildung 4.0“-Workshops sind wie folgt erarbeitet worden in der letzten Runde:

  • Wie gestalten wir den Willen und die Bereitschaft auf Veränderung
  • Wie gelingt die aktuelle Qualifizierung und die arbeitsplatz- und berufsbegleitende Weiterbildung
  • Was ist Bildung 4.0 überhaupt?
  • Wie kann generationenübergreifendes Lernen genutzt werden?
  • und einige Punkte mehr

Wir freuen uns sehr auf die kommende Workshops und Aktionen. Es bewegt sich was.